Selfpublishing – Dienstleister

Selfpublishing – Dienstleister

Wie man ein Selfpublishing-Buch oder Ebook veröffentlicht? Hier sind meine Erfahrungen.

Was braucht der Mensch, um ein Buch selbst zu veröffentlichen?

– Ein Manuskript. (Haha.) Nennen wir es THE THING.

– Lektorat. (Unbedingt! ZB. von mir.)

– Ein professionelles Cover für THE THING.

– Dienstleister, die THE THING zu deinen Lesenden-Zielgruppen bringen. Darum soll es heute gehen. Ich habe anfangs keinen Überblick gehabt, mich aber ausgiebig eingelesen und bei Kolleg*innen informiert. Mittlerweile habe ich so einiges ausprobiert für meine Krimis/Romane.

Bei „Chili con Amore“ habe ich auf BOD für das Taschenbuch sowie KDP-Amazon und Tolino fürs Ebook gesetzt.

Später habe ich für „Zu Tode entspannt“ Neobooks ausprobiert.

Ich habe auch epubli ausprobiert.

Dann einmal Tolino für den Print für „Das Leben wie sie es liebten“.

Auch KDP-Amazon Taschenbücher habe ich ausgestestet.

Und zuletzt einige Taschenbücher bei Tredition eingestellt.

Bis vor kurzem habe ich die Buchcover machen lassen, dh. in Auftrag gegeben oder als Tauschgeschäft (gegen mein Lektorat) bekommen. Mittlerweile fuchse ich mich selbst ein wenig in die Erstellung der Buchumschläge  ein und probiere das mal aus, ua. bei Canva. Bei Tredition gibt es Vorlagen, auch KDP-Amazon bietet mit dem Cover Creator Hilfen, man kann Fotos hochladen oder die Vorlagen verwenden.

Nun zu den Fazits:

Amazon KDP ist vom Handling her einsame Spitze. Ebook hochladen funktioniert meist, bei Print kann es mit dem Buchinhalt (= Innenteil, also den Textseiten des Buches) haken, da sind die Vorlagen zB. amerikanisch formatiert oder ähnliches, die Seitenzahlen stehen in der Mitte statt unten/oben, aber all das lässt sich ohne großen Aufwand lösen, zumal Amazon die Option „lass uns (= Amazon) das auf Format XY ändern“ anbietet und das dann ohne eigenes Rumfummeln im Dokument (und Nerven wegschmeißen) auch tut.

Bod: bringt ein wenig in den Buchhandel, mein Roman lässt sich über dort bestellen. Handling ok, aber jede Änderung bedeutet eine Kündigung ist nötig + dann wiederum die Gebühr und Neueinrichtung des Titels.

Tolino: das Ebook hochladen ergibt zunächst fast immer/sehr oft Fehlermeldungen. Die können sich kryptisch lesen und nicht immer findet sich die Lösung in den Hilfeseiten der Tolino-Selfpublishing-Seite. Der Support kann da aber helfen und dann klappt es eigentlich auch. Und ja, manchmal hat man Tomaten auf den Augen und sieht selbst die Lösung für ein Problem nicht. Kommt leider auch vor. Shame on me. Print desgleichen – aber: Vertrieb schwierig bzw. ist über den Buchhandel erst mit einiger Wartezeit bestellbar.

Neobooks: bringt regelmässig ein wenig Umsatz, aber nicht viel. Vorteil: alles unter einem Dach, keine Fuzzeleien in x verschiedenen Dienstleistern/Webseiten.

Epubli: es hakt am Vertrieb, zumindest in Österreich, wo man das Taschenbuch entweder gar nicht im Buchhandel bestellen kann oder nur gegen Porto zusätzlich per Post zum Buchpreis zu sich nach Hause. Die Krönung war dann: man darf kein Konto bei epubli haben, wenn man bei Neobooks ein Konto besitzt. Ja, so habe ich auch dreingeschaut.

Tredition: Habe ich erst 2023 begonnen, und zwar nur für Taschenbücher (Ebooks bei KDP + Tolino bleibt gleich für mich). Hochladen etc. ging eigentlich, Menüführung gewöhnungsbedürftig, weil überhaupt nicht intuitiv. Verkauf muss ich erst abwarten, erste Verkäufe sind aber zu sehen.


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Anni Bürkl

 

admin

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